Parkinson - Stand der Studien

JJ151904_20191117162624 • 4. Februar 2026

Wie sind die Studien zu bewerten?

Ärztlich strukturierte Übersicht zur Anwendung von molekularem Wasserstoff (H₂) bei Morbus Parkinson – mit Fokus auf Studienlage, Einordnung der neutralen/negativen Ergebnisse und ableitbaren klinischen Konsequenzen

2) Warum „negative“ Studien das Wirkprinzip nicht widerlegen

Zentrale Punkte:

  • Parkinson ist eine langsam reagierende neurodegenerative Erkrankung → kurze Interventionszeiten sind methodisch ungeeignet.
  • H₂ wirkt nicht pharmakologisch linear, sondern regulativ (Redox- & Entzündungsmodulation).
  • Fehlendes Target-Engagement-Monitoring (oxidativer Stress, Entzündungsmarker) führt leicht zu falsch-negativen Ergebnissen.
  • Bei H₂-Wasser ist die reale Dosis häufig deutlich niedriger als angenommen (Entgasung, Handling).

Fazit: Die neutralen Ergebnisse sind studienmethodisch erklärbar und kein Beweis gegen die biologische Wirksamkeit von H₂.



3) Wirkmechanismen – relevant für Parkinson

Gut belegt / plausibel:

  • Reduktion von oxidativem & nitrosativem Stress
  • Modulation neuroinflammatorischer Prozesse (Mikroglia-Aktivierung)
  • Unterstützung mitochondrialer Funktion
  • Aktivierung endogener Schutzsysteme (z. B. Nrf2-abhängige Signalwege)

Klinisch entscheidend:
H₂ wirkt nicht symptomunterdrückend, sondern regulierend – besonders relevant bei Patient:innen mit:

  • erhöhter systemischer oder neuroinflammatorischer Aktivität
  • Fatigue-, Belastungs- und Recovery-Problematik
  • hoher Symptom-Fluktuation trotz Standardtherapie



4) Warum H₂-/H₂-O₂-Inhalation bei bestimmten Patient:innen sinnvoll sein kann

  • In entzündlichen Systemzuständen zeigen H₂-O₂-Gemische in anderen Indikationen (z. B. respiratorische Erkrankungen) klare klinische Effekte.
  • Übertragbar ist nicht die Indikation, sondern das Prinzip der Entzündungs- und Redox-Regulation.
  • Für Parkinson bedeutet das: keine Monotherapie, sondern additive, marker-orientierte Begleitmaßnahme.



5) Praktische ärztliche Konsequenz (konservativ & evidenzorientiert)

  • H₂ ist keine etablierte Parkinson-Therapie, aber eine biologisch plausible Zusatzoption.
  • Sinnvoll v. a. bei Patient:innen mit:
  • inflammatorischem / oxidativem Profil
  • Belastungs- und Erschöpfungssymptomatik
  • hoher Variabilität der Symptome
  • Empfehlung: strukturierte Anwendung + Monitoring, z. B.:
  • hsCRP / CRP, Ferritin
  • ggf. IL-6 (falls verfügbar)
  • klinisches Fluktuations- & Belastungsprotokoll



Kurzfazit für die Praxis

Die positive H₂-Wasser-Pilotstudie, die Real-World-Erfahrungen mit rascher Regulationsverbesserung und die biologisch konsistenten Wirkmechanismen sprechen für einen selektiven, additiven Einsatz von Wasserstoff bei Parkinson – nicht pauschal, sondern patienten- und markerorientiert.

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ME/CFS – Wenn die Energie in den Zellen versiegt ME/CFS ist keine einfache Erschöpfung, sondern eine tiefgreifende Störung der Zellenergie . Die Betroffenen wirken äußerlich gesund, fühlen sich aber innerlich „leer“. Immer mehr Studien zeigen: Das Problem sitzt in den Mitochondrien , den Kraftwerken unserer Zellen. Genau dort setzt moderne Wasserstoffmedizin an – mit dem Ziel, die Energieproduktion wieder zu harmonisieren. Myalgische Enzephalomyelitis / Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) zählt zu den komplexesten und am schwersten behandelbaren Erkrankungen unserer Zeit. Millionen Menschen weltweit leiden darunter – oft unerkannt, oft missverstanden. Die Betroffenen kämpfen täglich mit extremer Erschöpfung, Muskelschmerzen, kognitiver Schwäche, Schlafstörungen und Kreislaufproblemen – Symptome, die weit über „normale Müdigkeit“ hinausgehen. 1. Ursachen: Energiekrise im Zellkern Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass ME/CFS tief in den Mitochondrien wurzelt – den „Kraftwerken“ unserer Zellen. Störungen im Energiestoffwechsel, insbesondere in der oxidativen Phosphorylierung , führen dazu, dass ATP (Adenosintriphosphat) nicht mehr in ausreichender Menge gebildet wird. Dazu kommen: oxidativer und nitrosativer Stress (Überproduktion von freien Radikalen, ONOO⁻, •OH), chronische Entzündungsreaktionen , Dysregulation des Immunsystems (u. a. Mikroglia-Aktivierung im ZNS), Virale Trigger (z. B. EBV, SARS-CoV-2, HHV-6), gestörte Mikrozirkulation und zelluläre Hypoxie . Diese Mechanismen erklären, warum viele Patienten nach Virusinfekten oder Impfungen plötzlich in einen Zustand tiefer Energielähmung geraten, aus dem sie kaum wieder herausfinden.  2. Die mitochondriale Perspektive ME/CFS kann als Mitochondrienkrankheit verstanden werden. Studien zeigen, dass: die ATP-Produktion drastisch reduziert ist, Komplex I & IV der Atmungskette weniger aktiv sind, der Redoxstatus (NAD⁺/NADH-Verhältnis) verschoben ist, und die Laktatbildung schon bei geringer Belastung ansteigt. Diese Defizite führen zu einem Teufelskreis aus Energieverlust, Entzündung und neuronaler Überlastung . 3. Neueste Therapieansätze Konventionelle Therapien zielen bisher auf Symptomkontrolle (z. B. Schlaf, Kreislauf, Ernährung). Doch neue biophysikalische und zellregenerative Ansätze gewinnen an Bedeutung: a) Molekularer Wasserstoff (H₂) In Japan und China wurden in den letzten Jahren mehrere Studien veröffentlicht, die den Einsatz von H₂-Inhalation oder H₂-angereichertem Wasser bei chronischer Erschöpfung, Long-COVID und mitochondrialer Dysfunktion untersuchten. Ergebnisse zeigen: Reduktion oxidativer Marker (z. B. MDA, 8-OHdG), Verbesserung des subjektiven Energielevels, Normalisierung des autonomen Nervensystems (HRV-Anstieg), Verringerung von neuroinflammatorischen Prozessen. H₂ wirkt selektiv antioxidativ (neutralisiert •OH und ONOO⁻), antiinflammatorisch (Hemmung von NF-κB), antiapoptotisch und mitochondrienprotektiv (Aktivierung von Nrf2-Signalwegen). b) Brown’s Gas (HHO) Eine Weiterentwicklung stellt das Einatmen von Brown’s Gas dar – einem Plasma-angeregten Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff. Studien mit den medizinischen Geräten AMS-H01 und AMS-H03 (Asclepius Meditec) zeigen signifikante Verbesserungen bei Patienten mit: Long-COVID-Fatigue, Schlafstörungen, chronischer Erschöpfung, sowie neurovaskulären Symptomen. Die besondere Wirkung wird auf elektronisch angereicherte Wasserstoffformen (Para-H₂, Plasmaanteile) zurückgeführt, die zelluläre Kommunikation und Membranpotenziale stabilisieren können. 4. Fallbeispiele und klinische Beobachtungen In mehreren klinischen Zentren Asiens (u. a. Peking, Nanjing, Guangzhou) wurden ME/CFS-ähnliche Fatigue-Syndrome erfolgreich mit H₂/O₂-Inhalation behandelt. Patienten berichteten nach 2–4 Wochen täglicher Anwendung über: längere Belastbarkeit, geringeren Brain Fog, besseren Schlaf, und weniger Muskelschmerzen. Dr. Xu Kencheng und weitere Forscher dokumentierten diese Ergebnisse in mehreren Fallprotokollen, die mittlerweile auch in westlichen Reviews zitiert werden. 5. Ein neues Verständnis von Energie ME/CFS erinnert uns daran, dass Energie keine rein kalorische Größe ist – sondern eine zelluläre Ordnung , die von Redox-Balance, Sauerstoffverfügbarkeit und elektrischer Kohärenz abhängt. Hier setzt Wasserstoffmedizin an: nicht als „Wundermittel“, sondern als zellbiophysikalischer Regulator , der gestörte Systeme wieder in Balance bringen kann. 🔬 Fazit ME/CFS ist kein psychisches, sondern ein biophysikalisches Syndrom . Die Forschung zeigt klar, dass die Mitochondrien im Zentrum des Geschehens stehen – und dass molekularer Wasserstoff und Brown’s Gas einen vielversprechenden Ansatz darstellen, um diese tiefgreifenden Energiedefizite zu korrigieren. Ein Paradigmenwechsel in der Medizin ist überfällig: weg von Symptombehandlung, hin zu zellulärer Regeneration und Redox-Rehabilitation . Quellen (Auswahl): Ohta S., Pharmacol Ther. 2014;144(1):1–11. Xu K. et al., Front. Med. 2022;9:870039. Ostojic S.M. et al., Clin. Chim. Acta 2014;433:90–94. Guan W.J. et al., Med Gas Res. 2020;10(2):51–57. Runtuwene J. et al., Sci. Rep. 2015;5:18017. Asclepius Meditec Clinical Reports, 2019–2023.
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